Zwei Windräder auf dem Rastplatz Emmelser Wald?

Energie: Sofico gibt Einverständnis für Anlagen entlang der Autobahn - St.Vither Politiker überrascht


Foto: Georg Schmitz

Der Verwaltungsrat der Finanzierungsgesellschaft Sofico unterschrieb kürzlich Konzessionsverträge, die den Bau von 16 Windrädern auf neun Autobahnraststätten ermöglichen sollen. Zwei Anlagen seien auf dem Rastplatz Emmelser Wald entlang der E42 geplant. Das berichtet die Zeitung „La Meuse“. Neben diesem Standort sei auch der Rastplatz Cronchamps zwischen Malmedy und Francorchamps betroffen. Den Zuschlag für diese vier Windräder erhielt die Gesellschaft „Sameole-Wanty-Coselog“. Die Rede ist von „großen Windkraftanlagen“. Mit einem Baubeginn sei frühestens in zwei Jahren zu rechnen. St.Viths Bürgermeister Christian Krings zeigte sich auf Nachfrage des GrenzEcho überrascht. Er sei über dieses Vorhaben nicht unterrichtet worden. Ähnliche Töne ließ der zuständige Energieschöffe Herbert Grommes verlauten. Auch er habe nur aus der frankofonen Presse von den Plänen erfahren. Eine Nachfrage bei der Sofico soll nun Klarheit schaffen. Ähnlich erstaunt hatte sich Lontzens Erster Schöffe Roger Franssen vor mehreren Monaten gezeigt, nachdem bekannt wurde, dass auf dem Rastplatz Walhorner Heide eine Windkraftanlage installiert werden sollte. Bald könnten acht Windräder auf engstem Raum stehen. Damit könnten in Emmels bald auf engstem Raum acht Windkraftanlagen stehen. Neben den beiden geplanten Windrädern auf dem Rastplatz existiert bereits ein Windpark mit fünf Anlagen zwischen Emmels und St.Vith. Ein Sechstes ist in Planung. (ab) 

Neues Dach für unsere Kirche

Die Arbeiten zur Neueindeckung des Daches der Kirche in Emmels sind im vollen Gange.
Von den Kosten in Höhe von rund 85.000 Euro übernimmt die DG 50.000 Euro. Die Kirchenfabrik Emmels steuert ihrerseits rund 10.000 Euro aus ihrer Reserve sowie aus eine Sonderkollekte bei, den Restbetrag von rund 25.000 Euro übernimmt die Gemeinde.

Emmelser auf der großen Apple-Bühne

AMERICAN DREAM
 

Christoph Paasch aus Emmels lebt den „American Dream“. 2014 wagte er den Sprung über den Atlantik, um im kalifornischen Cupertino (Silicon Valley) bei Apple anzuheuern. Als Software-Ingenieur beteiligt er sich aktiv an den neuesten Entwicklungen.

Von Allan Bastin (Grenz-Echo)

 


Auf der Bühne der weltweiten Entwicklerkonferenz WDDC versuchte der Emmelser, die anwesenden Entwickler von seinem Protokoll zu überzeugen. | Foto: privat
 
In dieser Woche hatte er die Ehre, seine Errungenschaften auf der weltweiten Entwicklerkonferenz (WWDC) von Apple vorzustellen.

Als wir Christoph Paasch am Freitagmorgen per Skype erreichen, ist es in Kalifornien fast Mitternacht. „Ich bin schon etwas müde, da ich in den letzten Tagen nicht viel Schlaf bekommen habe“, grinst der 31-Jährige. Nur wenige Stunden zuvor war der gebürtige Emmelser, der seine körperliche Beeinträchtigung durch eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung erhielt, von der weltweiten Entwicklerkonferenz zurückgekehrt. Die WWDC ist die wohl wichtigste Veranstaltung, die Apple jährlich organisiert.

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