Thierry Neuville auf Platz 2 in Sardinien

Rallye: St.Vither belegt auf Sardinien den zweiten Platz

- „Ich glaube fest an einen Sieg“ -

 

 

Nächster Sieg für Franzosen Ogier

 

Auch eine Kuh stoppt Neuville nicht

 

Für einen Moment war der größte Erfolg in der Karriere von Thierry Neuville ernsthaft in Gefahr. Auf der letzten Wertungsprüfung der Sardinien-Rallye stellte sich dem St.Vither am Samstag auf einmal ein ungewöhnliches Hindernis in den Weg: auf der Strecke stand eine Kuh.

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Gedenkkreuz auf dem Emmelser Friedhof


 

Der Initiative von Johann Wiesemes ist es zu verdanken, dass der Bauhof der Gemeinde im Monat März ein Gedenkkreuz auf dem Emmelser Friedhof aufgestellt hat. Dieses Gedenkkreuz weist auf die Grabstätte der zuerst auf dem Friedhof in Emmels beerdigten Person, Anton Peren, hin. So ist für jeden ersichtlich, dass der Emmelser Friedhof im Jahre 1916 angelegt worden ist. Näheres dazu erfahren Sie in der „Chronik Emmels-Hünningen 2010“ von J. Wiesemes auf den Seiten 128-129.

 

Verwirrung um das Sterbedatum: 18.4., 18.8. oder 17.8. 1916?

Mittlerweile sind uns drei schriftliche Quellen zum Sterbedatum von Anton Peren bekannt, aber mit drei verschiedenen Sterbedaten: 

 

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Huvelstein


 

Die Gemeinde St. Vith greift gerne Initiativen aus der Bevölkerung auf, die zur Pflege des  historischen Bewusstseins der Bevölkerung beitragen.

 

So ist es der Initiative von Johann Wiesemes aus Emmels zu verdanken, dass ein neuer „Huvelstein“ (Grenzstein zwischen den ehemaligen Höfen Amel und Neundorf, die Einteilung der Herrschaft St. Vith in die verschiedenen Höfe erfolgte vor 1417) aufgestellt wurde.

 

Unter dem Titel „Rettet den Huvelstein“ weist Johann Wiesemes in der „Chronik Emmels-Hünningen 2010 – Seite 268“ auf einen Artikel hin, der in der „Malmedy-St. Vither-Volkszeitung“ am 10. September 1913 erschienen ist.

 

Auf dem linken Foto sieht man den Eintrag HA: Hof Amel

 

Wortwörtlich heißt es in diesem Zeitungsartikel: „Leider ist der Huvelstein dicht über dem Boden abgebrochen und der abgebrochene Teil in der Mitte gespalten. … Und es wäre dankbar zu begrüßen, wenn Eifelfreunde sich des Steines annehmen würden. …“

 

Doch dazu ist es nicht gekommen, wie Johann Wiesemes erklärt: Im September 1944 ist auch der verbliebene Teil dieses Steins durch vorrückende amerikanische Panzer zerstört worden.

Obschon „Huvelstein“ keine offizielle Flurbezeichnung darstellt, wurden die dort gelegenen Ländereien von der hiesigen Bevölkerung mit „Op d’n Huvelstéhng“ bezeichnet.

 

Auf Antrag von Johann Wiesemes hat der Bauhof der Gemeinde St. Vith im März 2012 einen neuen Huvelstein an der ursprünglichen Stelle (Waldstück in der Nähe des 1. Windrades von der Skihütte aus gesehen) aufgebaut. Die Steinmetzarbeiten wurden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem ZAWM St. Vith und der Knobelsdorff-Berufsschule Berlin von Steinmetzen aus Berlin durchgeführt.

 

So hat es fast 100 Jahre gedauert, bis der Aufruf von 1913 umgesetzt wurde…

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